Bluthochdruck

Der Bluthochdruck geht oft ohne subjektive Beschwerden einher. Manche Patienten mit erhöhtem Blutdruck klagen allerdings über Kopfschmerzen und Schwindelgefühl. Die Diagnose einer Hypertonie beruht üblicherweise auf mehreren Blutdruckmessungen. Werden hierbei Werte von systolisch über 160 mm Hg oder diastolisch über 95 mm Hg festgestellt, liegt eine Bluthochdruckerkrankung vor. Bei sehr schwankendem Blutdruck kann eine Abklärung durch eine Blutdrucklangzeitmessung oder einer Messung unter definierter Belastung, z. B. bei einer Ergometrie, von Bedeutung sein.

Nach der Feststellung einer Bluthochdruckerkrankung sind die Ziele der weiteren Diagnostik,

  1. Welche Ursachen dem Bluthochdruck zugrunde liegen?
  2. Welche Schädigungen innerer Organe durch den Bluthochdruck bereits verursacht worden sind?
  3. Welche zusätzlichen Risikofaktoren (Rauchen, Fettstoffwechselstörungen etc.) vorliegen?

Die diagnostische Abklärung dieser 3 Fragen geschieht mit Hilfe laborchemischer, sonographischer und röntgenologischer, evtl. auch nuklearmedizinischer Verfahren, wie sie in unserer Klinik selbst oder in örtlichen Instituten durchgeführt werden.

Nach Abklärung der Bluthochdruckerkrankung steht die therapeutische Einstellung im Vordergrund. Diese umfasst sowohl nichtmedikamentöse wie medikamentöse Verfahren. Die wichtigsten nichtmedikamentösen Hochdruckmaßnahmen sind Gewichtsreduktion bei Übergewicht, Bewegungstherapie und Entspannungsverfahren. Allein mit diesen Maßnahmen ist der Bluthochdruck aber nur im Anfangsstadium einstellbar. Das medikamentöse Spektrum umfasst heutzutage einen breiten Bereich sehr unterschiedlich wirkender Medikamente. Diese sollten unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren wie Alter des Patienten, Hochdruckkomplikationen, Begleiterkrankungen etc. zur Anwendung kommen. Auf die Auswahl und die möglicherweise notwendige Kombination von Medikamenten ist die Klinik spezialisiert.

 

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