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Diabetes mellitus Diabetes mellitus ist eine Erkrankung, bei der der Glukosestoffwechsel gestört ist. Ähnlich wie bei Fettstoffwechselstörungen (Hyperlipidämie) besteht auch beim Diabetes mellitus das Risiko sekundärer Gefäßschäden. An den Arterien können durch den Diabetes mellitus Veränderungen (Arteriosklerose) auftreten, die schließlich durch eine Gefäßverengung zu einer Mangeldurchblutung führen. Beispielhaft seien Durchblutungsstörungen an den unteren Extremitäten genannt, die schließlich die Gehstrecke bis zum Auftreten von Schmerzen (Schaufensterkrankheit) verkürzen. Auch die Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße kann durch einen Diabetes mellitus hervorgerufen sein. Zusätzliche diabetes-typische Veränderungen können auch an den Augen und an den Nieren auftreten. Die Diagnostik beim Diabetes mellitus erstreckt sich zum einen auf die Erkrankung selbst. Hierbei stehen Dauer und Ausmaß der Blutzuckerentgleisung, Typisierung des Diabetes, aber auch bisherige therapeutische Ansätze diätischer oder medikamentöser Art im Blickpunkt. Der weitere Bereich der Diagnostik erstreckt sich dann selbstverständlich auch auf das Vorliegen bereits eingetretener Diabetes-Komplikationen an Gefäßen bzw. an ihren Organen. Ziel der Behandlung ist die möglichst optimale Einstellung des Blutzuckerstoffwechsels. Dabei steht grundsätzlich die diätische Therapie im Vordergrund. Die Diabetes-Diät wird nicht nur verordnet, sondern sollte durch die regelmäßigen Diabetes-Schulungen auch vom Patienten verstanden und gelernt werden. Deshalb werden in der Lehrküche durch unsere Diätassistentinnen praktische Anleitungen zur Diabetes-Diät gegeben. Bei allein nicht ausreichender Diät kommen medikamentöse Maßnahmen in Form von Tabletten oder Insulin in Betracht. Da es sich hierbei zumeist um eine Langzeit- oder Dauertherapie handelt, sind Aufklärung und Einweisung in Ziel und Art der Behandlung durch den Arzt von großer Bedeutung.
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