Hyperlipidämie

Hyperlipidämie gehört neben dem Bluthochdruck und dem Rauchen zu den drei wichtigsten Risikofaktoren für die Entwicklung einer arteriellen Gefäßerkrankung, der Arteriosklerose. Hierdurch kann sich kontinuierlich eine Verengung der Gefäße entwickeln, die zu einer Minderdurchblutung der jeweiligen Organe führt. Besonders gefährdet sind hierbei Herz und Gehirn.

Subjektive Beschwerden entstehen durch die Fettstoffwechselstörung selbst nicht. Erst bei den Folgeerkrankungen treten Beschwerden durch die verminderte Durchblutung des jeweils betroffenen Organs auf. Die rechtzeitige Erkennung einer Fettstoffwechselstörung ist wichtig, um Folgeerkrankungen zu verhindern. Durch entsprechende Blutuntersuchungen kann eine Fettstoffwechselstörung hinsichtlich Art und Ausmaß eindeutig festgestellt werden.

Die Therapie der Fettstoffwechselstörung zielt auf die Senkung der Blutfettwerte ab. Dabei stehen diätische und medikamentöse Maßnahmen im Vordergrund. Die Diät in Form einer lipidarmen Kost und die Diätberatung durch unsere Diätassistentinnen bilden wichtige Therapiepfeiler. Dabei können in der Lehrküche die Diäten auch selbst eingeübt werden. Bei unzureichender Senkung der Fettwerte rückt eine medikamentöse Behandlung in den Vordergrund.

 

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