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Stresserkrankungen Stresserkrankungen im engeren Sinne entstehen u. a. durch starke psychische Belastungen. Sie äußern sich in innerer Anspannung, Unruhe und Schlafstörungen, gleichzeitig aber auch in zunehmender Erschöpfung bis hin zum sog. Burn-out. Neben psychischen Beschwerden treten oft vegetative Symptome wie Herzrasen, Blutdruckerhöhungen etc. auf. Vegetative Fehlsteuerungen können die verschiedenen inneren Organe, z. B. die Atmungsorgane oder die Verdauungsorgane betreffen. Schließlich können auch weitere psychische Beschwerden wie Angst und Depression auftreten. Die Abklärung von stressbedingten Beschwerden und möglichen Folgeerkrankungen stellt einen zentralen Bereich im Spektrum der Klinik dar. Hierbei ergänzen sich Anamnese, psychologische Testdiagnostik und internistische Untersuchungsverfahren. Ein besonderer Aspekt ist insbesondere auch der Ausschluss von organmedizinischen Erkrankungen, die eine ähnliche Symptomatik wie Stresserkrankungen hervorrufen können, beispielsweise eine Schilddrüsenüberfunktion. Der Schwerpunkt der Behandlung von Stresserkrankungen in unserer Klinik liegt in der Psychotherapie, vor allem in der Stressbewältigung. Zusätzliche Behandlungsformen wie Entspannungsprogramme, T´ai Chi, Biofeedback, Kreativtherapie usw. ergänzen das Spektrum. Auch die Sport- und Bewegungstherapie stellt bei Stresserkrankungen ein wichtiges Element dar. Körper und Seele sind bei Stress betroffen und werden dementsprechend gleichberechtigt in das therapeutische Konzept einbezogen.
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